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DB bläst zum Angriff im Fernbusmarkt

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In Zusammenarbeit mit mittelständischen Omnibusunternehmen nimmt die Deutsche Bahn (DB) nun doch flächendeckend den Wettbewerb mit anderen Fernbus-Anbietern auf.

Bisher unterhielt der Mobilitäts- und Transportkonzern mit Berlinlinienbus (BLB) und dem „ICBus“ 25 Linien, die mit 140 Bussen befahren wurden. „Wir wollen uns vervierfachen“, umriss DB-Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg die Pläne des Konzerns am Montag vor den Medien in Berlin.
Dazu werden die beiden Marken zu „Berlinlinienbus.de“ zusammengeführt. Das DB-Logo soll auf den Bussen nicht erscheinen. Als Zeithorizont für die Angebotserweiterung gab er 2016 an. Eigene Busse wird die DB nicht anschaffen.
Homburg begründete die Ambitionen des Konzerns mit der Dynamik des Marktes, den die DB unterschätzt habe.
„Die Bahn überlässt den Markt nicht einem Anbieter“, kündigte er mit Anspielung auf die jüngste Fusion von MFB und Flixbus an. „Wir wollen eine starke Nummer zwei sein.“

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