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EXTRABLATT: Neuer Name, neuer Elan

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Aus Veolia Verkehr (VV) wird am 16. März Transdev. Die neue Bezeichnung soll Mitarbeitern wie Bestellern das Ende des Schlingerkurses dokumentieren.

Nach einer Kapitalerhöhung und weitgehenden Entschuldung fühlt sich der deutsche Arm des französischen Verkehrskonzerns wieder fit für ein verlässliches Wachstum. Aber nicht jede Ausschreibung wird bedient. Im ÖPNV gilt ein Augenmerk größeren Losen, die den Aufbau eigener Strukturen rechtfertigen. Im SPNV wünscht sich Deutschlandchef Christian Schreyer grenzüberschreitende Verkehre nach Frankreich. Sie könnten Transdev France als Brückenköpfe für die erhoffte Marktöffnung dienen, etwa im Elsass.
Zwar ist Veolia Environnement (VE) entgegen früheren Plänen unverändert zu 50 % am Mutterkonzern Transdev beteiligt. Aber dennoch verschwindet nun der Name dieses Elternteils aus der Firmierung der deutschen Landesgesellschaft zugunsten von Transdev – jener Bezeichnung also, die vom zweiten Elternteil, dem französischen Staatsfonds CDC, in die Nahverkehrsehe eingebracht wurde.
Auch andere Gesellschaften mit Veolia im Namen werden umgetauft, etwa der „HEX“-Betreiber Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt (VVSA), sagte Schreyer zu „ÖPNV aktuell“. Im nächsten Schritt wird die regionale Produktmarke mit dem Konzernnamen kombiniert; der juristische Betreibername tritt in den Hintergrund. Auf den Fahrzeugen erscheint dann zum Beispiel „Transdev Meridian“.

Mehr zu dem Thema finden Abonnenten von ÖPNV aktuell im Extrablatt Ausgabe 10a/15.