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S-Bahn München testet Ordner auf Bahnsteig

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Auf dem S-Bahnsteig des Münchner Hauptbahnhofs sollen Ordnungskräfte der Deutschen Bahn testweise bis zum 9. Juni die Fahrgäste so verteilen, dass diese schnell genug einsteigen und den Fahrplan nicht aus dem Takt bringen.

„Die Pünktlichkeit der S-Bahnen soll nachhaltig verbessert werden“, heißt es laut „SZ“ vom Konzern. In der Hauptverkehrszeit fahren zwischen Ostbahnhof und Donnersberger Brücke 30 Züge pro Stunde. Wenn der Fahrplan eingehalten werden soll, dürfe an jeder Station nur 30 Sekunden gehalten werden. Nun soll sich zeigen, ob die sogenannten Personenstromlenker dabei helfen können, diese Vorgabe einzuhalten. Die sieben Mitarbeiter sollen die Fahrgäste gleichmäßig verteilen und darauf achten, dass keine Türen blockiert werden. Zudem stehen sie für Fragen zu Fahrplan und Tickets zur Verfügung. Derweil berichtet die Münchner „tz“, dass die S-Bahn als Reaktion auf mehrere Betriebsstörungen plant, die Stammstrecke zwischen Pasing und der Tunneleinfahrt bei der Station Hackerbrücke einzuzäunen, um die häufigen Störfälle durch „Personen im Gleis“ einzudämmen. Ferner sollen aus dem Bundesgebiet weitere 21 Triebwagen der Baureihe 420 zusammengezogen werden, um während der anstehenden Revisionen den aktiven Fahrzeugbestand konstant zu halten. (mab/FM/NaNa)