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Vegetation: Netzbeirat will Maßnahmenpaket

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„Für die Eisenbahnverkehrsunternehmen und die Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) ist es nicht länger hinnehmbar, dass mehrfach im Jahr und oft über Tage die Schienennetze ganzer Bundesländer nicht zur Verfügung stehen und die Vegetation ein ,Gefährdungspotential‘ bei den immer häufiger werdenden extremen Wetterlagen darstellt.“

Aus diesem Grund fordert der Netzbeirat der DB Netz AG in einer gemeinsamen Stellungnahme entschiedene Maßnahmen des Gesetzgebers zur Gleichstellung von Straße und Schiene bei der Vegetationskontrolle durch Änderung der Gesetze, die eine nachhaltige Sicherung des Bahnbetriebs vor Sturmschäden erschweren. Ferner fordert das Gremium eine Verstärkung des Aufwands bei der DB Netz AG im Rahmen eines Sofortprogramms. Ziel müsse es sein, so schnell wie möglich einen Zustand herzustellen, in dem die nachhaltige Höhenbegrenzung der Vegetation auf den sogenannten „V-Schnitt“ umgesetzt wird (Begrenzung der Vegetation seitlich der Bahnstrecken auf eine Höhe, die höchstens dem Abstand zum Gleis entspricht). Nur so könne zuverlässig verhindert werden, dass Bäume und Äste auf Gleise und Oberleitungen fallen. (mab/NaNa)