Interviews
13. September 2011

„Es geht nicht darum, Märkte abzuschotten"

Im Vorfeld der „Traffic Talks“ fordert NRW-Verkehrsstaatssekretär Horst Becker mehr und bessere Schienen im Land. Im ersten Teil des Interviews richtet der Grünen-Politiker an den Bund die Erwartung, Direktvergaben auf Schiene und Straße rechtlich abzusichern. Die künftige Horizontalverteilung der Reg-Mittel, die Neuschlüsselung der NRW-Landesmittel für den Nahverkehr und die Forderungen des Mittelstandes nach einer landesweiten Busförderung sind Themen des zweiten Teils. Die Fragen stellte ÖPNV-aktuell-Chefredakteur Markus Schmidt-Auerbach. mehr …

Interviews
19. August 2011

„Aufhebung der unsinnigen Trennung von Nah- und Fernverkehr"

Dass demnächst Regionalisierungsmittel (RegMittel) für den Nahverkehr in Millionenhöhe in eigenwirtschaftliche, aber bedrohte IC-Verbindungen von DB Fernverkehr umgelenkt werden, stößt dem Wettbewerberverband Mofair übel auf. Hauptgeschäftsführer Engelbert Recker begründet gegenüber „ÖPNV aktuell“, warum er die Kooperation des „roten Riesen“ mit den SPNV-Bestellern LNVG Niedersachsen und Land Bremen (ÖPNV aktuell 63/11) und eventuell folgende Projekte dieser Art für grundfalsch hält. Im Gespräch mit Christoph Müller und Markus Schmidt-Auerbach tritt er außerdem für juristisch und ökonomisch saubere Eigenwirtschaftlichkeit im Fernbusverkehr ein. mehr …

Interviews
04. März 2011

„Auch eine Direktvergabe ist ein wettbewerbliches Verfahren"

Vor der Landtagswahl betont die baden-württembergische Verkehrsministerin Tanja Gönner (CDU) die Orts- und Kundennähe ihrer Nahverkehrspolitik. Den PBefG-Referentenentwurf wertet sie als gute Diskussionsgrundlage, für eine AEG-Direktvergabeklausel signalisiert sie Unterstützung. Zentralismus bei Verkehrsverbünden lehnt die Ministerin ab, den Bus-Mittelstand versichert sie mehrfach ihrer Unterstützung. Bei der Entkoppelung von SPNV-Vertrieb und -Betrieb verzichtet Gönner, anders als noch auf dem 5. ÖPNV-Innovationskongress, darauf, den Verkehrsunternehmen "Lippenbekenntnisse" vorzuwerfen. Das Interview führte Chefredakteur Markus Schmidt-Auerbach. mehr …