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Fernverkehrsmarkt in Bewegung

Wir hoffen zuversichtlich, dass die politischen Veränderungen im Deutschen Bundesrat nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg die Grundpositionen der Bundesregierung, die die Interessen der mittelständischen Verkehrswirtschaft berücksichtigen, nicht aushöhlen werden“, schreibt der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO) zur anstehenden Kabinettsberatung.
In dem internen „LBO-Sonderexpress“, der der Redaktion vorliegt, betont die Mittelstandslobby vier Punkte, die ihr bei der PBefG-Novelle besonders am Herzen liegen: ein Bekenntnis des Bundes zur ÖPNV-Daseinsvorsorge in der Fläche, ein unternehmerisch geprägtes Marktmodell mit dem Vorrang kommerzieller Verkehre, die Sicherung mittelständischer Marktchancen sowie die Zulassung von Fernbuslinien.
Diesen letzten Punkt hat der LBO jahrelang eher kritisch ge­sehen, fürchtete man doch darum, dass eine Marktöffnung hier auch die überkommenen Abwehrrechte im Nahverkehr aushöhlen würde.

Mehr zu dem Thema finden Abonnenten von ÖPNV aktuell in Ausgabe 30/11.

Artikel Redaktion Bus&Bahn
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