Studie sieht positive Auswirkungen des RRX auf Westfalen

Mit einer Gesamtinvestition von rund 3,45 Mrd wird in den kommenden Jahren der Rhein-Ruhr-Express (RRX) realisiert. Ziel des Großprojekts ist es, den verkehrlich stark belasteten Korridor im Ruhrgebiet und im Rheinland zu entlasten.

Auch die übrigen Landesteile sind einbezogen und sollen vom RRX profitieren. Welche konkreten Auswirkungen das Projekt für Westfalen hat und welchen Nutzen es in wirtschaftlicher, verkehrlicher und ökologischer Hinsicht mit sich bringt, ist in Münster im Rahmen einer RRX-Regionalkonferenz vorgestellt worden.

Deutlich wurde dabei, dass der zweigleisige Ausbau der Strecke Lünen–Münster für Westfalen und besonders für Münster „von entscheidender Bedeutung“ ist. Denn nur dieser Ausbau ermöglicht die Einbindung der Stadt indas RRX-System über Dortmund. Die bereits vorliegenden Finanzierungsgrundlagen für den RRX berücksichtigen den Ausbau bislang nicht. Daher waren sich alle Konferenzteilnehmer einig, dass die Voraussetzungen für den Ausbau schnellstmöglich über eine entsprechende Einordnung der Baumaßnahme auf der Bundesebene geschaffen werden soll.

Mit den RRX-Linien Hamm–Bielefeld–Minden und Hamm–Paderborn–Kassel werden weite Teile des westfälischen Raums erreicht. Für den Einsatz der künftigen RRX-Fahrzeuge werden dabei 17 Bahnhöfe ausgebaut. Bereits ab Dezember 2018 sollen dort die ersten neuen Züge rollen. (mab/NaNa)

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Artikel Redaktion Bus&Bahn
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