Vor VDV-Jahrestagung: „Unvergleichlicher Druck auf den Unternehmen“

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sieht kurz vor seiner Jahrestagung die Nahverkehrsbranche unter einem unvergleichlichen Druck stehend.

Standen vor Jahren noch Angebotsausbau und Investitionen im Blickfeld, so gehe es nun vielerorts nur noch darum, das Angebot aufrechtzuerhalten und am Gütertransportmarkt zu bestehen. Finanzen, Personal, Bürokratie – viele Fragen seien unbeantwortet. Die Trassenpreise für die Güterbahnen sind aus VDV-Sicht indiskutabel, die Elektrifizierung des Netzes stocke, der Ausbau- und Modernisierungspakt des ÖPNV liege brach. „Die anfängliche Begeisterung für das D-Ticket wird durch den Rückzug des Bundes aus seiner Verantwortung für die Finanzierung und Steuerung des öffentlichen Verkehrs gedämpft. Dieser Rückzug führt zu verschärften Rahmenbedingungen“, betont VDV-Präsident Ingo Wortmann. Er fordert den Bund auf, bei der Verkehrspolitik für Bus und Bahn "endlich" umzusteuern und sich zu seiner Verantwortung zu bekennen. (jb)

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Artikel Redaktion Bus&Bahn
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