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Uber ist zurück in Frankfurt – und verfügt jetzt auch über eine Busplattform

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"Einen besonders wichtigen Schritt" für den Uber-Konzern hat Vorstandschef Dara Khosrowshahi kürzlich in Kairo vorgestellt: "Uber Bus". Sammeltaxis und Midibuslinien sind in der größten afrikanischen Stadt schon lange im Einsatz.

Nun will Uber ihre Buchung vereinfachen und optimieren, "so dass jeder überall hin gelangen kann", wie Khosrowshahi auf seinem Blog schreibt. Die Kleinbusse sind in ein Uber-Kleid lackiert, die Fahrer werden geschult. Der Uber-Chef stellte das neue Verkehrssystem zusammen mit dem ägyptischen Minister für Investitionen und internationale Zusammenarbeit, Sahar Nasr, vor. Bislang war Uber in Kairo nur mit dem gehobenen Limousinendienst "Uber Select" präsent. Parallel wurde eine neue App-Version "Uber Lite" eingeführt. Sie soll auf jedem Androidgerät und in jedem Mobilfunknetz problemlos funktionieren, verspricht der Konzern. Gleichzeitig wird auch die Expansion in anderen Märkten vorangetrieben.

Für den US-Logistikmarkt hat man jetzt die Software "Lane Explorer" vorgestellt. Dank neuer Algorithmen kann sie den Nutzern von "Uber Freight" aktuelle Frachtraten schon zwei Wochen vor dem Auftragstermin berechnen. In Deutschland ist Uber ebenfalls am 5. Dezember nach Frankfurt zurückgekehrt, diesmal unter Beachtung des geltenden PBefG. Angeboten werden Mietwagen ("UberX"), die Buchung von Taxis oder von emissionsfreien Fahrzeugen. Dieser prestigeträchtige Dienst war zuvor bereits in Düsseldorf etabliert worden.

Man sei "kein Personenbeförderungsdienstleister", betont Uber, sondern vermittele Anfragen "ausschließlich an einen konzessionierten Beförderungsunternehmer". Alle eingesetzten Fahrzeuge
erfüllten die Anforderungen des PBefG und der BOKraft, alle Fahrer hätten einen P-Schein, heißt
es ergänzend. "Ein Trinkgeld ist nicht notwendig", erfahren die Fahrgäste, aber auch: "In Stoßzeiten
behalten wir uns vor, Preise anzupassen, um die Verfügbarkeit von Fahrzeugen zu gewährleisten."
(msa/NaNa Brief)