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Branchentarifvertrag: EVG will Abschluss

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Die Verhandlungen zum Branchentarifvertrag SPNV+ sollen nach sechs Verhandlungsrunden nun so schnell wie möglich zum Abschluss gebracht werden.

Strittig sind aus Sicht der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) vor allem noch die Regelungen zum Personalübergang sowie der Geltungsbereich und die Weiterentwicklung des Branchen-Tarifvertrags. „Für uns ist völlig klar, dass unser Branchentarifvertrag ausnahmslos für alle Beschäftigten im Schienenpersonennahverkehr gelten muss, eine Beschränkung auf einzelne Berufsgruppen kommt für uns überhaupt nicht in Frage“, betonte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba.

Klar sei zwischenzeitlich auch, dass die bereits existierenden Haustarifverträge nicht in den Branchentarifvertrag SPNV + überführt werden sollen. Dieser Vorschlag war von der Arbeitgeberseite eingebracht worden. Rusch-Ziemba kündigte an, den Verhandlungsstand zum Thema auf dem anstehenden Gewerkschaftstag der EVG zu machen. Nach Maßgabe der EVG müsse der Tarifvertrag noch in diesem Jahr zum Abschluss gebracht werden. Für den 6. Dezember wurde die finale Verhandlungsrunde vereinbart. (mab/NaNa)